Handhygiene ist mehr als nur Routine, sie hilft dabei, dass sich Menschen am Arbeitsplatz wohlfühlen und gesund bleiben. Gerade im geschäftigen Arbeitsalltag lohnt es sich, Hygienekonzepte und gewohnte Abläufe regelmäßig zu hinterfragen. Erfahren Sie, welche Handhygiene-Mythen sich hartnäckig halten und wie die richtige Handhygiene am Arbeitsplatz aussieht.
Inhalt
- Warum Mythen rund um Handhygiene ein Risiko sind
- Mythos 1: Händewaschen reicht immer – Desinfektionsmittel ist überflüssig
- Mythos 2: Heißes Wasser macht die Hände hygienischer sauber
- Mythos 3: Stoffhandtücher sind unhygienisch
- Mythos 4: Händedesinfektion tötet alle Keime
- Mythos 5: Häufiges Händewaschen schadet der Haut, besser ganz lassen?
- Fazit: Hygiene beginnt mit Aufklärung – und konsequenter Umsetzung
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Mythos 2: Heißes Wasser macht die Hände hygienischer sauber
Viele Menschen gehen davon aus, dass heißes Wasser die Hygiene beim Händewaschen verbessert. In Wahrheit hat die Wassertemperatur jedoch keinen nennenswerten Einfluss auf die Reinigungswirkung, besonders in Temperaturbereichen, die keine Verbrühungen verursachen können.
Viel wichtiger sind die Dauer des Waschens und die richtige Technik: Die Hände sollten mindestens 20 Sekunden gründlich gewaschen werden, um Schmutz und Keime zu entfernen. Heiße Wassertemperaturen können zudem die Haut schädigen, da sie die natürlichen Schutzbarrieren angreifen und die Haut austrocknen. Eine angenehme Wassertemperatur ist daher ideal, um sowohl die Hygiene zu gewährleisten als auch die Haut zu schonen.
Für eine gründliche Handhygiene beim Händewaschen zählt also weniger die Temperatur, sondern vor allem die richtige Technik und Dauer des Waschvorgangs.


