PSA sicher, nachhaltig und hygienisch bereitstellen
Was Unternehmen zur Pflege und Instandhaltung von PSA wissen sollten
Dreieich, 18. Februar 2021 – Zahlreiche Beschäftigte tragen täglich Berufskleidung, um ihre Arbeit sicher auszuführen. Arbeitgeber sind dabei für deren einwandfreien Zustand verantwortlich. Laut einer Umfrage im Auftrag von CWS zum Thema Arbeitsschutz müssen 58 Prozent der Schweizer ihre Berufskleidung selbst waschen. Von Experten wird das private Waschen von Schutzkleidung aus Gründen der Sicherheit nicht empfohlen.
Für Arbeitgeber, die daran interessiert sind, Mitarbeitern PSA sicher, nachhaltig und hygienisch bereitzustellen, hat Werner Münnich, Lead Category PPE beim Serviceanbieter CWS, einige Tipps zusammengestellt.
Laut § 2 PSA-Benutzungsverordnung (PSA-BV) haftet der Arbeitgeber für die Unversehrtheit seiner Mitarbeiter. Er hat dafür Sorge zu tragen, dass die Schutzkleidung während der gesamten Nutzungsdauer hygienisch und funktional tadellos ist, auch wenn Reparatur- oder Ersatzmaßnahmen anfallen. Gleichzeitig gibt es Vorgaben der jeweiligen Berufsgenossenschaften zur Auswahl der richtigen Arbeits- und Schutzkleidung.
PSA ist ein komplexes Thema. Der Arbeitgeber muss bei der Beschaffung die Norm sowie die rechtlichen Vorgaben kennen. Auch die richtige Pflege und Instandhaltung erfordern Fachwissen. Die Unternehmen können einen Großteil dieser Verantwortung abgeben, da die Serviceanbieter über alle Anforderungen beraten und moderne PSA zur Auswahl stellen.
Wäscht der Arbeitnehmer seine Berufskleidung selbst, kann der Arbeitgeber nicht sicherstellen, dass korrekt gewaschen wird. Oft gibt der Hersteller maximale Waschzyklen für ein Kleidungsstück vor. Ohne Zweifel hat niemand über seiner Waschmaschine eine Strichliste, um die Anzahl der Waschgänge zu zählen. Das wäre aber nötig.
Auch die Temperatur spielt bei der Wäsche von Schutzkleidung eine wichtige Rolle. Zu hohe Temperaturen können das intelligente, funktionale Gewebe beschädigen. Wenn ein textiler Serviceanbieter wie CWS die Schutzkleidung wäscht, bestehen diese Risiken nicht. In professionellen Industriewäschereien werden spezialisierte Waschprogramme eingesetzt, die auf das jeweilige Kleidungsstück und dessen Verschmutzungsgrad abgestimmt sind. Die Anzahl der Waschgänge pro Kleidungsstück wird ebenfalls genau erfasst.
Einige Schutzfunktionen benötigen zusätzliche Pflege. Um diese aufrecht zu erhalten, imprägnieren Serviceanbieter die Kleidung regelmäßig. Gute Schutzkleidung für seine Mitarbeiter zu kaufen reicht nicht. Sie muss auch regelmäßig fachgerecht aufbereitet und überprüft werden, damit sie die Träger langfristig schützt.
Eine Abnutzung von Arbeitskleidung findet je nach Branche statt. Viele Teile können repariert und danach weiterhin sicher getragen werden. Bei Schutzkleidung gibt es dafür strenge Vorschriften. Es müssen die Originalmaterialien verwendet werden, zum Beispiel um Risse zu stopfen. Auch die Anbringung von Logos und Mitarbeiternamen darf nur an gewissen Stellen erfolgen. Am Ursprungszustand der Kleidung darf nichts verändert werden. Daher ist das Reparieren und Instandhalten der PSA stets von geschultem Personal vorzunehmen.
In einigen Branchen gelten besondere Hygieneanforderungen – auch bei der Wäsche der Schutzkleidung. „Saubere Wäsche ist nicht gleich hygienisch.“ Alle CWS Wäschereien verfügen über ein zertifiziertes Hygiene- und Qualitätsmanagement nach RABC nach DIN EN 14065 und ISO 9001.
„Bei Schutzkleidung sollte der Arbeitgeber nicht sparen und auf Qualität achten.“ Hochwertige Schutzkleidung ist langlebig. PSA sollte nach dem Waschen seine Form behalten. Daher sollte PSA für risikoreiche Tätigkeiten vorab idealerweise einem Praxistest unterzogen werden.
Der einfachste und sicherste Weg für Unternehmen PSA zu beziehen, ist durch einen professionellen Serviceanbieter. Dieser übernimmt nicht nur rechtlich die Verantwortung, sondern sorgt auch für die fachgerechte Wäsche und Instandhaltung. „Wir sorgen dafür, dass Mitarbeiter zu jeder Zeit für alle Branchen mit hygienischer Berufskleidung versorgt werden.“
Der Servicefahrer liefert die Kleidung regelmäßig an, auf Wunsch sogar bis ins Schrankfach. So erhält jeder Mitarbeiter immer seine eigenen Kleidungsstücke nach dem Waschen zurück.
Yves Bühler
Marketing & Online Management
CWS-boco Suisse SA
Friedrich Claussen
Klenk & Hoursch