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Abklatschtests machen Hygienestandards messbar und sichtbar: So behalten Unternehmen die Kontrolle, optimieren Abläufe und stärken das Bewusstsein für Händehygiene im Team. Die Methode wirkt wie ein Weckruf und motiviert, Händehygiene im Betriebsablauf wirklich ernst zu nehmen.
 

Inhalt

  1. Was ist ein Abklatschtest?
  2. Warum Abklatschtests für Händehygiene relevant sind
  3. Durchführung von Abklatschtests in der Praxis
  4. Grenzwerte und rechtliche Vorgaben für Abklatschproben
  5. Integration von Abklatschtests in betriebliche Hygienekonzepte
  6. Digitalisierung und Trends im Hygienemanagement
  7. Abklatschtests als Teil moderner Hygienestrategien


Was ist ein Abklatschtest?

Der Abklatschtest ist eine mikrobiologische Methode, bei der mit einer Nährbodenplatte Kontakt mit der Hautfläche genommen wird, um dort vorhandene Keime sichtbar zu machen. Typischerweise wird ein steriler Fertignährboden für einige Sekunden auf die Handfläche oder Finger gedrückt. Die Keime werden auf dem Agar-Nährboden übertragen, die Platte verschlossen und anschließend im Brutschrank bebrütet.

Nach 24–48 Stunden können die entstandenen Kolonien gezählt und unterschieden werden, etwa zwischen Bakterien, Hefen und Pilzen. Dadurch ermöglicht der Abklatschtest eine direkte, flächenbezogene Beurteilung der Händehygiene und ist viel präziser als eine visuelle Beurteilung. Im Vergleich zu Abstrichverfahren, bei denen mit Tupfer gearbeitet wird, liefern Abklatschtests zuverlässige und vergleichbare Ergebnisse darüber, wie viele Bakterien sich auf der Haut befinden und ist damit eine sichere mikrobiologische Händehygieneprüfung.

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