Asthma-Auslöser: Schadstoffe und Allergene in Innenräumen
Feinstaub, Pollen, Schimmelsporen sowie Allergene von Hausstaubmilben und Tierhaaren gehören zu den häufigsten Belastungen in Innenräumen. Hinzu kommen Viren, Bakterien und flüchtige organische Verbindungen (VOCs), die ebenfalls die Luftqualität beeinträchtigen können. Für Mitarbeitende mit Atemwegserkrankungen wie Asthma können diese Stoffe eine erhebliche Belastung darstellen.
Besonders in modernen, gut isolierten und energieeffizienten Gebäuden ist der Luftaustausch oft eingeschränkt, was zur Anreicherung solcher Schadstoffe führt. Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass bestimmte Materialien in Innenräumen, etwa Plastikverkleidungen oder Teppiche, mit einem erhöhten Asthma-Risiko verbunden sind. So konnte ein Forscherteam der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin nachweisen, dass die Wahrscheinlichkeit, an Asthma zu erkranken, in Räumen mit Plastikbeschichtungen an Wänden mehr als doppelt so hoch ist.
Aus diesem Grund empfiehlt es sich, die Raumluft bewusst zu verbessern und potenzielle Asthma-Auslöser gezielt zu reduzieren, um ein gesundes Arbeitsumfeld zu schaffen.



