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Periodenarmut ist global – öffentliche Waschräume können Teil der Lösung sein

Die Menstruation bleibt in vielen öffentlichen Einrichtungen ein unsichtbares Thema, begleitet von Tabus und Scham – dabei betrifft es rund die Hälfte der Weltbevölkerung. Oft fehlen grundlegende Einrichtungen wie Tamponspender in öffentlichen Toiletten oder adäquate Möglichkeiten für eine hygienische Entsorgung gebrauchter Produkte. Diese Defizite führen zu praktischen und psychischen Belastungen für menstruierende Personen.

Zusätzlich ist Periodenarmut sowohl in Deutschland und Europa als auch weltweit ein verbreitetes Problem: Viele Menschen können sich keine Hygieneprodukte leisten und sind deshalb auf improvisierte Lösungen angewiesen. Da diese oft nicht den Hygiene-Standards entsprechen, kann sich dieser Umstand negativ auf andere Lebensbereiche auswirken und bringt nicht nur gesellschaftliche, sondern auch medizinische Risiken mit sich.


Obwohl die WHO und UNICEF klare Standards für die Menstruationshygiene definieren, entsprechen die Realität und die vorhandenen Angebote in vielen europäischen Ländern, auch Deutschland, oft nicht diesen Vorgaben. Dies führt zu einer ungleichen Verteilung von Hygieneressourcen und sorgt dafür, dass sich menstruierende Personen oft nicht ausreichend berücksichtigt fühlen.

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